Werden Ferkel bei der Kastration richtig betäubt oder „nur“ gegen Schmerzen behaldelt

Derzeit ist bei der Ferkelkastration der Einsatz eines wirksamen Schmerzmittels verpflichtet, das ist aber noch keine Betäubung oder Narkose. Dieses Schmerzmittel wird vor der Kastration iniziert und verhindert, dass die Ferkel Schmerzen haben. Es wird mit deisem Mittel versucht die Schmerzen beim Eingriff und auch danach zu verhindern bzw. auszuschalten. Dass es noch nicht die perfekte Lösung ist, wissen wir und es wird auf wissenschaftlicher Ebene aktiv nach einer besseren Lösung gesucht. Unser Voreil dabei ist, dass auch Deutschland nach einer Lösung sucht, sie sind die größten Produzenten in Europa und dementsprechend hoch ist daher auch die Priorität in der Forschung angesiedelt. Sobald hier ein praktikables Verfahren zur Verfügung steht wird es auch in Österreich umgesetzt werden, das wurde sogar ins Tierhaltungsgesetz geschrieben. Wichtig für uns ist, dass es auch ein Bauer mit 30 Zuchsauen umsetzen kann und nicht nur große spezialisierte Betriebe. Die derzeitige Situation ist aber trotzdem eine Verbesserung, da es vor einigen Jahren diesen Schmerzmitteleinsatz gar nicht gegeben hat und danach als Brachenvereinbarung langsam umgesetzt wurde, seit der heurigen Novelle des Tierschutzgesetzes ist es aber Gesetz und Pflicht für alle.